Akitas aus dem Westerwald
DIE ANDEN
Die Anden (Quechua: “Anti” bzw. “Antis”) sind die längste (über dem Meeresspiegel befindliche) Gebirgskette der Erde. Sie erstrecken sich entlang der Westküste Südamerikas von Venezuela über Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Argentinien und Chile. Sie bestehen aus zwei, in manchen Abschnitten auch mehr, parallel verlaufenden Hauptketten auf einer Länge von 7.500 km. Im mittleren Abschnitt in Peru, Bolivien, Nordchile und Nordargentinien liegen diese Ketten sehr weit auseinander und umschließen das zentrale Hochland (Altiplano), worin auch der Titicaca-See eingebettet ist. Das Zentrum des Inka-Reiches, Cuzco, befand sich nördlich dieser Hochebene.  

Im Süden und in Ecuador sind sie bis 200 km breit; zwischen Arica (Chile) und Santa Cruz de la Sierra (Bolivien) weisen sie dagegen eine Ost-West-Ausdehnung von über 600 km auf.

ECUADOR

Ecuador, ein Land unglaublicher und unvergesslicher Kontraste, verdankt seinen Namen dem simplen Fakt, dass der Äquator mitten durchs Land läuft. Als kleinster Andenstaat bezaubert dieses Land jeden mit seinen geographisch sehr unterschiedlichen Regionen, die ein geradezu kontinentales Mosaik an Biozonen aufweisen. In keinem Land der Erde gibt es so viele Lebensformen pro Quadratmeter. Diese natürlichen Kontraste stehen in direktem Zusammenhang mit der Höhenlage und um sich in eine ganz andere Gegend zu versetzen, braucht man nicht, wie in anderen südamerikanischen Staaten, hunderte von Straßenkilometern zurückzulegen. Spektakulär wechselnde Landstriche sind in Ecuador oftmals nur eine Frage von wenigen Minuten. Man könnte von den tropischen Sandstränden der Küstenregion, durch Nebelwälder und vorbei and den weißen Gipfeln der Andenregion bis in den Dschungel an praktisch einem Tag reisen. Nehmen Sie dazu noch die Galapagosinseln, und es wird einem bewusst, dass Ecuador ein wahrhaftiges Traumreiseziel für jede das Abenteuer liebende Seele ist.

 

UNSERE RUNDREISE

Unsere Rundreise führte zu den Höhepunkten Ecuadors: Die Tour begann in Quito, und führte zum Äquatordenkmal und dem Inti-Nan Museum, wo wir tolle Experimente machten. Wir fuhren weiter nach Calderon (bekannt für Salzgebäck) und auf dem Weg nach Cayanbe (bekannt für Bisquit und Mozarella) erreichten wir Uyunbicho -den höchsten Aussichtspunkt dieser Gegend - was für ein Blick !!!

In Miralago hatten wir eine tollen Aussicht auf den Pablo See und den Vulkan Imbabura mit seiner Höhe von 5.100 m. Wir nutzten die Gelegenheit für einen Spaziergang am See entlang mit seiner außergewöhnlichen Vegetation. Dann führte uns der Weg zu dem farbenprächtigen Otavalo-Indiomarkt und nach Peguche (Pullover und Teppiche). Nach diesem Besuch ging es weiter zum Lederdorf Cotocachi wo wir kräftig einkauften..... Den restlichen Weg zur wunderschönen Hacienda "Chorlavi" verschliefen wir - waren dafür aber Abends wieder fit.

Den nächsten Tag starteten wir in St. Antonio di Iberra - die Stadt der Schnitzereien um dann zum Kratersee "Cuycocha" zu fahren. Hier gibt es den Baum "Puma Maccia" (die Blätter sehen aus die wie die Tatzen eines Puma's).

Auf einer fürchterlich unebenen Straße fuhren wir weiter zu den Cochasqui - Pyramiden. Diese Pyramiden entstanden Ende 1.400/Anfang 1.500 in der 70-jährigen Herrschaft der Inkas in Ecuador. Als die Spanier in Ecuador landeten, brach ein Krieg zwischen den Inkas und den Spaniern aus. Als die Inka ihre aussichtslose Lage erkannten, brachten sich gemeinsam um, indem sie eine giftige Pflanze aßen und einfach einschliefen. Cochasqui ist eine wunderschöne Hochebene auf 3.200 m Höhe mit Lama's und Wildpferden. Auf dem höchsten Punkt hat man eine Aussicht von 270 °. Die Inka - Pyramiden wurden von 2 deutschen Wissenschaftler entdeckt und z.T. freigelegt. Am Abend fuhren wir zurück nach Quito.

Der nächste Tag führte uns über St. Raphael zum Cotopaxi - Nationalpark. Der Berg wollte uns ärgern und hüllte sich erstmal in Wolken. Als wir dann aber zum Limpiopungo - See kam, zeigte er seine 5.897 m von seiner schönsten Seite. Der See liegt auf einer Höhe von 3.800 m und meine Kopfschmerzen waren die Hölle.

Auf der anschließenden Fahrt nach Süden fuhren wir ein Stück über die "Panamericana" zur über 300 Jahre alten Hosteria "La Cienega" zum Kaffee trinken.

Durch Latachunga, der Hauptstadt der Provinz Cotopaxi's ging es weiter durch Ambato (Obst) zur Hacienda Andalucia am Fuße des höchsten Berges Ecuador's - dem Chimborazo (6.310).

Am nächsten Tag fuhren wir mit der Andenbahn von Riobamba über Alausi zur "Teufelsnase" - eine der spannendsten Bahnstrecken der Welt, denn die meisten Leute sitzen auf den Dächern der Waggon's.

Nach dieser spannenden Tagestour fuhren wir gegen Abend wieder nach Quito zurück.