Akitas aus dem Westerwald
 
Westerwald meets Siebengebirge
Marathon durch die Winterlandschaft des Siebengebirges

Die Wochen zuvor waren wettermäßig nicht so berauschend. Umso mehr freute es uns, dass an diesem 13. Dezember 2009 die Temperatur um die 0°C lag und für die Mittagszeit ein wenig Sonne gemeldet wurde. 5 Lauffreunde – Isabella , Hans, Jupp, Gottfried und ich - hatten für diesen Tag trainiert, denn wir wollten den mit über 700 Höhenmeter angegebenen Siebengebirgs-Marathon laufen.

Leicht sollte es nicht werden. Es war zwar kalt und die Bäume teilweise verschneit, aber die Wege hatten doch durch den Regen gelitten – sie waren matschig, glatt und nicht leicht zu laufen. Und es passierte was passieren musste, plötzlich rutschte Bella aus und lief auf allen Vieren….. Innerhalb von Sekunden war sie aber wieder auf den Beinen ("haben wir viel Zeit verloren" waren ihre ersten Wort...) – es war nichts passiert und so konnte es wieder weitergehen. Trotzdem war es ein wunderschönes Erlebnis durch die z.T. verschneite Landschaft zu laufen - die schöne Aussichten auf den bekannten Drachenfels konnten wir uns allerdings nur kurz gönnen. Glücklicherweise war diese verschneite Landschaft zu Beginn der Strecke und man konnte sie richtig genießen – ab km 32 war der Kampf mit sich selbst angesagt, denn ab hier bis zu km 36 ging es nur bergauf. Hier trennte sich auch wieder Isabella von mir und zog ihr Ding durch. Ich nahm am Berg ein wenig raus, denn ich hatte immer noch den Gletschermarathon im Kopf – ich wollte nicht noch einmal gehen !!! Die vielen Höhenmeter die wir zuvor schon gelaufen war, machten das nicht einfacher. Und trotzdem – ab km 36 ging es „fast“ nur noch bergab und so konnte der Eine oder Andere hier auch nochmal Zeit gutmachen.

Der Schnellste war Gottfried mit einer Zeit von 3.22.01 Std. Er wurde 1. der M 55 und 26. des Gesamteinlaufes. Eine tolle Leistung von ihm !! Hans entschied sich erst 6 Wochen zuvor diesen Marathon zu laufen. Umso größer war die Freude, als er bei seinem 2. Marathon nach 3.35.42 Std. ins Ziel kam. Für Isabella hat es sich ausgezahlt auf die Zähne zu beißen, denn sie kam nach 3.56.34 Std. ins Ziel. Ich schaffte die 4 Std.-Marke nicht ganz und kam nach 4.01.29 Std. ins Ziel – das war bis jetzt mein langsamster Marathon….. Nach 4.22.45 Std. kam überglücklich auch Jupp ins Ziel. Wir freuten uns alle mit ihm, denn gesundheitsbedingt konnte er die letzten 7 Jahre nicht viel trainieren und seinen letzten Marathon lief er vor 4 Jahren. Dass er hier so gut durchkam lässt ahnen, dass dies doch nicht sein letzter Marathon war….. und auf’s Treppchen durfte er auch denn er wurde 2. der M 60.
Hier ein paar Eindrücke vom Marathon:
 
Man konnte sich nicht verlaufen
Hans beim Warmlaufen
   
Ich beim Start
Susanne (rechts) war eifrige Zuschauerin..
   
Gottfried und...
Hans auf der Strecke
   
Verpflegungsstelle
die wir dankend annahmen....
   
Unterwegs...
Die ersehnte km-Marke
   
Hans richtet sich nochmal kurz vor'm Ziel

Bella ist zufrieden und glücklich !

   
Ich nicht ganz, aber...
bei diesem Höhenprofil...
   
Trotzdem glücklich -
Jupp auch
   
 
und natürlich Isabella
   
Im Ziel waren Alle zufrieden und freuten sich,
diesen doch schwierigen Marathon so gut gelaufen zu sein.
von links: Jupp, Bella, Hans, ich und Gottfried